Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen. Habe mich schon früh für Jesus entschieden und die Taufe angenommen. Mit knapp 20 Jahren durfte ich heiraten und lebte mit meinem Mann und zwei Kindern ein ruhiges Leben. In der Schwangerschaft mit unserem dritten Kind hatte ich spät abends meine erste Panikattacke. Ich verlor den Halt und rutschte nach und nach in eine tiefe Depression. Jesus war mein Fels, aber ich spürte ihn nicht unter mir. Bisher war ich immer kontrollierend und stark, nun war ich schwach und lebte in meinen Ängsten. Ich versuchte frei zu werden aber es gelang mir nicht.
Nach langen 4 Jahren bin ich zur Seelsorge gegangen. Der Heilige Geist zeigte mir durch die Hausaufgaben mein Herz. Ich war erschrocken und musste über einiges Buße tun. Ich habe auf mich vertraut und nicht auf Gott, denn mein Bild von ihm war völlig verdreht.
In meinem Leid konnte ich kaum die Heilungen in der Bibel lesen. Immer wieder kam die Frage in mir auf, warum Gott mich nicht heilt.
Das Bild von der Blutflüssigen Frau ist zu meinem geworden. Sie war so nah an Jesus, dass sie sein Gewand berühren konnte. Mit Gottes Hilfe durfte ich alles wegräumen was zwischen mir und Gott stand. All die Lügen denen ich geglaubt habe. Meine Beziehung zu Gott hat sich verändert und ganz nah bei ihm begann meine Seele zu heilen.
“Denn sie sagte bei sich selbst, wenn ich nur sein Gewand anrühre, so bin ich geheilt.” und was sagte Jesus ihr: “Sei getrost meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet.” (Mat. 9;21,22)
Ihr Glaube war der entscheidende Unterschied zu mir. Sie hatte Glauben und ist in diesem Glauben zu Jesus gegangen. Er hat ihr Herz gesehen. Gott nutzt die Dunklen Phasen in unserem Leben um unser Herz zu verändern und uns ganz nah an sich zu ziehen.
Nach sechs Jahren durfte ich auf die Knie gehen und Gott danken, er hat mich verändert und mich in eine tiefe Gemeinschaft mit ihm gebracht. Und das aus purer Liebe zu mir.
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