Gefangen in Finsternis – befreit durch Jesus Christus

 

Mein Name ist Jennifer Moore. Ich bin verheiratet und habe vier Kinder.
D
ie ersten fünf Jahre meines Lebens habe ich in England verbracht. Dort wurde ich getauft, aber ich bin nicht christlich aufgewachsen.

Schon als kleines Kind hatte ich Erfahrungen mit der geistlichen Welt. Ich konnte Dinge beziehungsweise Wesen sehen, und das zosich durch mein ganzes Leben.

Ich hatte eher Angst vor Gott. Gleichzeitig war ich viel in der Natur unterwegs und hatte auch dort Erlebnisse, bei denen ich meinte, Feen und andere Wesen wahrzunehmen.

 

Ich war ein ruhiges, schüchternes Vorzeigekind.
In der weiterführend
en Schule machte ich erste Erfahrungen mit dem Gläserrücken – und es funktionierte. Schon früh war ich fasziniert von okkulten Dingen: von Hexen, Geistern und Ähnlichem. Ich hatte sogar Träume und Visionen, die später tatsächlich eintrafen. Außerdem konnte ich Menschen sehr gut „lesen“, wusste oft, was sie dachten. Das war teilweise selbst für mich beängstigend.

1999 lernte ich meinen Ehemann kennen und lieben.

Auch wir gingen durch Höhen und Tiefen. Immer wieder gab es in meinem Leben Momente, in denen Jesus bei mir anklopfte – oft durch andere Christen, auch schon in meiner Schulzeit. Aber ich ließ ihn nicht wirklich in mein Leben.

Ab etwa 2011 stieg ich immer tiefer in okkulte Praktiken ein. Ich beschäftigte mich intensiv mit Wahrsagerei, Geistheilung, Reiki, Heilsingen, Engelarbeit, schamanischen Praktiken und Yoga – über viele Jahre hinweg. Ich dachte, all das sei gut und würde Menschen helfen. Man nennt es ja auch „weiße Magie“.

Doch in Wahrheit hatte mich der Feind fest im Griff. Selbst meine älteren Kinder wiesen mich darauf hin, dass das, was ich tat – zum Beispiel Wahrsagerei – nicht gut ist. Sie hatten bereits einen Bezug zu Jesus.

Aber ich ignorierte diese Warnungen und kehrte Jesus weiter den Rücken.

Ich eröffnete sogar eine eigene Praxis. Dort bot ich all diese Dinge an und führte Menschen – ohne es damals zu erkennen – in die Irre.

2015 zogen mein Mann und ich in ein Dorf, um dort eine Waldorfschule mit aufzubauen. Uns war wichtig, dass unsere Kinder frei aufwachsen können, ohne Druck und Noten.

Ich war sehr glücklich darüber, denn dort wurde offen über Esoterik, Engel, Naturwesen und Wiedergeburt gesprochen – also genau über die Dinge, in denen ich selbst verstrickt war.

 

Rückblickend erkenne ich, dass auch die Waldorfschule in diesem Zusammenhang mit diesen geistlichen Einflüssen steht.

Auch dort baute ich meine Praxis weiter aus. Unser Zuhause war voller esoterischer Gegenstände, und unsere Kinder bekamen all das mit.

Ich war überzeugt, dass ich Gutes tat.

Dann kam das Jahr 2020 mit Corona. Wie bei vielen Menschen war diese Zeit auch für mich sehr herausfordernd. Plötzlich konnte ich nicht mehr „in die Zukunft schauen“ – und das machte mir große Angst.

In dieser Zeit lernte ich über Telegram eine Frau kennen, die mir von Gott erzählte. Zum ersten Mal hörte ich bewusst von ihm. Sie schickte mir ein Zeugnis einer Frau, die ebenfalls lange im Okkulten gewesen war und davor warnte – unter anderem, dass solche Praktiken sogar zu Krankheiten führen können.

Das traf mich tief, denn ich hatte 2021 die Diagnose Epilepsie bekommen.

In diesem Moment öffneten sich mir die Augen. Ich erkannte plötzlich:

All das, was ich getan hatte, war nicht gut.

Ich fühlte mich schuldig, beschmutzt und zutiefst erschüttert.

Ich kaufte mir eine Bibel und begann zu lesen. Besonders eine Stelle traf mich ins Herz:

Mose 18,9–12

„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der Wahrsagerei betreibt … oder ein Geisterbeschwörer oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel …“

Da wusste ich: Das betrifft mich.

Ich begann, radikal aufzuräumen. Ich warf alle esoterischen Dinge aus unserem Haus hinaus, zerstörte sie und zog einen klaren Schlussstrich.

Die ersten Tage waren schwer.

Ich konnte mir kaum vorstellen, dass Gott mir vergeben würde.

Ich war allein – nur mit Gott und dem Internet.

Ich lud mir eine Bibel-App herunter und begann einen Leseplan.

Dort hörte ich zum ersten Mal bewusst von Bekehrung.

Allein in meiner Küche ging ich auf die Knie und betete. Ich weinte viele Tränen.

Ein Vers wurde mir besonders wichtig:

Hesekiel 36,26

Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen.

Ich betete viel und bat Gott, mir Menschen zu schicken, die mir sein Wort erklären.

Und dann begegnete ich einer Frau, die heute eine enge Freundin von mir ist.

Wir trafen uns im Barfußpark. Im Gespräch sagte ich zu ihr:

„Das einzig Gute an Corona ist, dass ich zu Gott gefunden habe.”

 

Sie lud mich zu einer Frauenfreizeit ein.

Dort durfte ich meine Bekehrung noch einmal festigen.

Ich war noch ganz am Anfang meines Glaubens, aber ich wusste:

Ich bin angekommen.

Ich bin Jesus so dankbar, dass er mich nie losgelassen hat

obwohl ich ihm so oft den Rücken gekehrt habe.

Manchmal braucht es solche Umstände, damit wir erkennen, wohin wir schauen sollen:

nicht in die Zukunft, sondern auf Jesus.

Ich habe mich öffentlich taufen lassen und mein Leben Jesus anvertraut.

Seitdem hat sich so vieles verändert.

Auch in meiner Familie:

Meine beiden kleinen Kinder haben sich kurz darauf ebenfalls bekehrt,

und im letzten Jahr auch mein Ehemann.

Gott hat mein Leben komplett vendert.

Ich habe sogar meinen Job an der Waldorfschule verloren.

ckblickend weiß ich:

Gott hat mich dort herausgenommen – auch wenn es schmerzhaft war.

Ich hätte diesen Schritt wahrscheinlich selbst nicht getan.

Auch meine Kinder hat er daraus geführt.

Heute sehe ich klarer, wie sehr ich in Dingen verstrickt war, die nicht gut waren.

Ich bin so dankbar für Gottes Führung, für seine Geduld und seine Gnade.

Er hat mich herausgeholt und mir ein neues Leben geschenkt.