"Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11:29,30)
Was verbindest du mit dem Wort Ruhe?
Für mich ist Ruhe viel mehr als nur still sein. Für mich ist Ruhe Frieden, innerer Friede, Ausgeglichenheit, Harmonie, aber auch Wärme.
Wenn das Wort Ruhe für mich eine Jahreszeit wäre, dann wäre es jetzt der Spätsommer.
Und wenn ich ein Bild malen sollte von dem, was für mich Ruhe bedeutet, würde ich ein spiegelglattes Meer malen.
Dabei fällt mir auf, dass Jesus, als er den Sturm auf dem See stillte, zu den Wellen sagte: „Schweig! Sei still!“ Nachdem Jesus das gesagt hatte, beruhigten sich die Wellen sofort und es entstand eine große Stille.
Schweigen, Stille, Ruhe.
Ich glaube, das ist das schönste Bild dafür, was Ruhe für mich bedeutet.
Ich habe meinen Mann gefragt, welches Bild für ihn Ruhe symbolisiert. Er sagte: „Eine Holzhütte in den Bergen. Ein Mann, der auf einer Bank sitzt und ins Tal schaut. Neben ihm liegt sein Hund.“
Was wäre dein Bild für Ruhe? Vielleicht ein schlafendes Baby oder ein Goldfisch im Glas?
Jesus lädt dich ein, Ruhe bei ihm zu finden.
In Matthäus 11,28–30 sagt er: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
In diesen Versen sehen wir, dass Ruhe nicht nur ein stilles Meer ist oder ein Spätsommer in der Natur. Auch nicht eine einsame Berghütte.
Die Ruhe, die Jesus anbietet, ist eine innere Ruhe. Ein Ausgeglichen-Sein mitten im Sturm dieser Welt, in dem, was uns umtobt, in den Schwierigkeiten, in der Krankheit, in der Not, im Stress.
Er bietet uns an, Ruhe bei ihm zu finden.
Und wie?
Indem wir von ihm lernen, denn er ist sanftmütig und demütig.
Von Jesus lernen – einen besseren Lehrer kann es nicht geben.
Und dann bietet er uns an, sein Joch auf uns zu nehmen. Denn sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht.
Den Stress, die Lasten dieser Welt eintauschen gegen eine Beziehung mit Jesus. Mit ihm zusammen im Joch gehen, die Last mit ihm teilen und Ruhe finden für die Seele.
Die Seele ist ja die, die sich nach Ruhe sehnt.
Bei Jesus findest du Ruhe. Er bietet dir eine Beziehung an. Er bietet dir an, mit dir zusammen die Last zu tragen, die du zu tragen hast, solange du auf dieser Welt lebst.
Ich wünsche dir, dass du heute ruhige Momente erlebst – aber vor allem den inneren Frieden und die Ruhe, die Jesus dir geben kann und will.
Sei gesegnet.
Gebet
Mein himmlischer Vater, ich danke dir, dass dein Wort mir so viel bietet für dieses Leben.
Ich danke dir, dass in deinem Wort die Einladung Jesu steht, dass ich zu ihm kommen darf und bei ihm Ruhe finden darf.
Jesus, danke dir für dieses Angebot. Danke, dass du am Kreuz auf Golgatha für mich gestorben bist, damit ich durch dich eine Beziehung zu meinem himmlischen Vater haben kann.
Danke für das Angebot, von dir lernen zu dürfen, denn du bist sanftmütig und demütig. Herr, ich will von dir lernen, weil ich dir vertraue.
Ich danke dir für deine Liebe und ich bitte dich, dass du mir heute ganz besonders hilfst, Ruhe bei dir zu finden – in allem, was heute kommt, was mich vielleicht aber auch schon seit gestern, die letzten Tage oder noch länger belastet.
Hilf mir bitte, es immer wieder bewusst dir abzugeben. Denn du möchtest mir helfen, die Last zu tragen.
Vater, schenke mir heute eine Sehnsucht nach deinem Wort, dass ich darin lese, und nach Gebet, dass ich heute besonders mein Herz bei dir ausschütte, um diesen inneren Frieden und die Ruhe in dir zu bekommen.
Danke für deine Liebe und für dein Angebot, mit dir in Beziehung zu leben.
In Jesu Namen. Amen.
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